Martha Ongwane aus Malawi hat einen langen Weg zurückgelegt, seit sie die Diagnose Autismus bei ihrer Tochter erhielt. In einem Land, in dem es kaum Unterstützung für Familien mit autistischen Kindern gibt, fühlte sie sich zunächst überfordert und isoliert. Doch die Entdeckung einer seltenen Selbsthilfegruppe veränderte ihr Leben.
„Ich liebe sie jetzt auf eine Weise, die ich vorher nicht kannte“, sagt Ongwane über ihre Tochter. Die Gruppe bot ihr nicht nur praktische Ratschläge, sondern auch emotionalen Beistand. „Es war ein Wendepunkt für mich, zu sehen, dass wir nicht allein sind.“
Fehlende Ressourcen in Malawi
Malawi steht vor großen Herausforderungen, wenn es um die Unterstützung von Kindern mit Autismus geht. Es gibt kaum spezialisierte Einrichtungen, Therapien oder Schulungsmöglichkeiten für Eltern. Viele Familien sind gezwungen, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, ohne Zugang zu professioneller Hilfe.
Ongwanes Geschichte zeigt jedoch, dass selbst kleine Schritte einen großen Unterschied machen können. Ihre Erfahrungen sollen andere Eltern ermutigen, sich zu vernetzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. „Es gibt Hoffnung, auch wenn der Weg manchmal schwer ist“, betont sie.
Quellen: BBC News – World, BBC News – Africa