In einer scharfen Stellungnahme hat Mosambiks Finanzministerin Carla Louveira der Weltbank vorgeworfen, in ihrem aktuellen Länderbericht veraltete Statistiken zu verwenden. Laut Louveira basieren die Daten nicht auf der aktuellen wirtschaftlichen Realität des südafrikanischen Landes und könnten so ein falsches Bild vermitteln.
Folgen für Investitionen befürchtet
Die Ministerin warnte, dass solche unpräzisen Berichte negative Auswirkungen auf ausländische Investitionen haben könnten. ‚Wir haben der Weltbank aktuelle Zahlen zur Verfügung gestellt, die unser Wirtschaftswachstum und die Fortschritte bei wichtigen Reformen zeigen‘, erklärte Louveira in Maputo. Die Nichtberücksichtigung dieser Daten werfe Fragen zur Methodik der internationalen Organisation auf.
Der Streit könnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Mosambik und der Weltbank weiter belasten. Das Land ist auf Kredite und Entwicklungshilfe der Institution angewiesen, hatte aber in der Vergangenheit bereits Differenzen über Transparenz und Korruptionsbekämpfung.
Quellen: AllAfrica