Senegals Premierminister Ousmane Sonko hat in einer scharfen Stellungnahme US-Präsident Donald Trump für die aktuelle weltpolitische Lage verantwortlich gemacht. Bei einer Pressekonferenz in Dakar bezeichnete Sonko Trump als ‚Mann des Chaos‘, der die Welt destabilisiert habe.
Vorwürfe im Zusammenhang mit Iran-Konflikt
Die Kritik bezieht sich insbesondere auf Trumps Rolle im eskalierenden Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran. ‚Dieser Mann hat durch seine unüberlegten Handlungen die gesamte internationale Sicherheitsarchitektur ins Wanken gebracht‘, so Sonko wörtlich. Der senegalesische Regierungschef warnte vor den globalen Auswirkungen der aktuellen Krise.
Sonko, der seit 2024 an der Spitze der senegalesischen Regierung steht, positioniert sich damit deutlich gegen die US-Außenpolitik. Senegal gilt traditionell als stabiler Partner des Westens in Westafrika, zeigt unter Sonko jedoch zunehmend eine eigenständige außenpolitische Linie.
Quellen: Africanews EN, Al Jazeera English