Sieben eritreische Fußballspieler kehren nach Auswärtsspiel nicht zurück

Nach einem internationalen Fußballspiel sind sieben Spieler der eritreischen Nationalmannschaft nicht mit ihrem Team zurück in die Heimat gereist. Dies bestätigten mehrere Quellen am Sonntag. Es ist nicht das erste Mal, dass eritreische Sportler bei Auslandsreisen flüchten.

Wiederholtes Phänomen bei Sportlern

Bereits in der Vergangenheit hatten sich eritreische Athleten bei internationalen Wettkämpfen abgesetzt und kehrten nicht in das ostafrikanische Land zurück. Menschenrechtsorganisationen führen dies auf die repressive Regierung unter Präsident Isaias Afwerki zurück, die seit Jahrzehnten an der Macht ist.

Eritrea gilt als einer der repressivsten Staaten der Welt mit obligatorischem Militärdienst und eingeschränkten Freiheiten. Viele junge Eritreer fliehen jährlich aus dem Land. Die genauen Umstände der aktuellen Flucht der Fußballspieler sind noch unklar.

Quellen: BBC News – World, BBC News – Africa