China verschärft Kontrolle über Lieferketten als Reaktion auf Irankonflikt

Die chinesische Regierung hat als Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen im Irankonflikt drastische Maßnahmen zum Schutz ihrer globalen Lieferketten angekündigt. Ein neues Dekret sieht vor, dass ausländische Unternehmen, die Chinas Wirtschaftsinteressen schädigen, mit Handelssanktionen und Einreiseverboten belegt werden können.

Neues Büro zur Überwachung von Staatskonzernen

Parallel dazu richtet Peking ein neues Kontrollbüro ein, das speziell die Aktivitäten chinesischer Staatskonzerne in Krisenregionen überwachen soll. Ziel ist es, wirtschaftliche Verluste durch Konflikte wie den im Iran zu minimieren. Die Maßnahmen spiegeln Chinas wachsende Besorgnis über die Auswirkungen globaler Spannungen auf seine Wirtschaft wider, die stark von stabilen Lieferketten abhängt.

Experten sehen in den neuen Regelungen auch einen Versuch, die Abhängigkeit Chinas von westlich dominierten Handelsrouten zu verringern. Die Verschärfung der Kontrollen könnte insbesondere Unternehmen treffen, die sich an internationalen Sanktionen gegen China-freundliche Staaten wie den Iran beteiligen.

Quellen: FAZ Online