Indien erwägt Schlangen und Krokodile als Grenzschutz zu Bangladesch

Laut Channel News Asia plant Indiens Grenzschutz eine biologische Abschreckungsstrategie an der 4.100 km langen Grenze zu Bangladesch. In Feuchtgebieten sollen gezielt Königskobras, Kettenvipern und Sumpfkrokodile angesiedelt werden, um illegale Migration zu unterbinden.

Tierschutz vs. Sicherheitsinteressen

Behördenvertreter argumentieren, die Maßnahme sei „natürlicher und kostengünstiger“ als elektronische Überwachung. Umweltexperten warnen jedoch vor ökologischen Konsequenzen durch die künstliche Ansiedlung von Raubtieren. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Pläne als „unmenschlich“ und verweisen auf tödliche Risiken für Grenzgänger, darunter viele Rohingya-Flüchtlinge.

Die indisch-bangladeschische Grenze gilt bereits jetzt als eine der tödlichsten der Welt – laut UN-Angaben starben seit 2000 über 1.200 Menschen durch Grenzsicherungskräfte. Die neue Taktik könnte die Spannungen zwischen den Nachbarstaaten weiter verschärfen.

Quellen: Channel News Asia