Die pakistanische Hauptstadt Islamabad befindet sich seit Tagen unter einem strengen Lockdown, während sie als neutraler Verhandlungsort für historische Gespräche zwischen den USA und Iran dient. Laut Berichten wurde die Armee mobilisiert, um die Sicherheit während der hochsensiblen Diplomatie zu gewährleisten. Ein öffentlicher Feiertag wurde ausgerufen, um Menschenansammlungen zu vermeiden.
Pakistan als unerwarteter Vermittler
Die Verhandlungen, die unter pakistanischer Vermittlung zustande kamen, könnten den seit 42 Tagen andauernden Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran beenden. Der sogenannte „Islamabad Accord“ hat bereits zu einer fragilen Waffenruhe geführt, deren Fortbestand jedoch von den aktuellen Gesprächen abhängt. US-Vizepräsident JD Vance ist bereits auf dem Weg nach Pakistan, um die amerikanische Delegation zu leiten.
Lokale Medien berichten von einer gespenstischen Atmosphäre in der normalerweise belebten Hauptstadt. Sicherheitskräfte patrouillieren in den leeren Straßen, während sich die Diplomaten in hochgesicherten Regierungsgebäuden treffen. Pakistan übernimmt damit eine Schlüsselrolle in der internationalen Diplomatie – eine überraschende Entwicklung für viele westliche Beobachter.
Quellen: The Guardian, FAZ Online, France 24