Die pakistanische Hauptstadt Islamabad steht heute im Mittelpunkt der internationalen Diplomatie, wo hochrangige Friedensgespräche zwischen den USA und Iran beginnen sollen. US-Vizepräsident J.D. Vance ist bereits mit einer Delegation eingetroffen, während der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf klare Bedingungen für die Verhandlungen stellt.
Spannungen vor Gesprächsbeginn
Wie mehrere Quellen berichten, herrscht bereits vor Beginn der Gespräche eine Atmosphäre der Unsicherheit. Beide Konfliktparteien werfen sich gegenseitig vor, die vereinbarte Waffenruhe nicht vollständig einzuhalten. Besonders umstritten ist der Status der strategisch wichtigen Straße von Hormuz, die laut Abkommen eigentlich wieder geöffnet werden sollte.
Pakistans diplomatischer Coup
Für Pakistan bedeutet die Ausrichtung der Gespräche einen bedeutenden Prestigegewinn. Das Land hat umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter Straßensperrungen im Zentrum der Hauptstadt und den Einsatz des Militärs. Analysten sehen darin eine Chance für Pakistan, sein internationales Image aufzupolieren und sich als ernstzunehmender Vermittler in der Region zu positionieren.
Die Erwartungen an die Gespräche sind gemischt. Während US-Vizepräsident Vance von „positiven“ Verhandlungen spricht, setzt Pakistan selbst eher bescheidene Ziele: Hauptanliegen sei es zunächst, den Dialog zwischen den verfeindeten Nationen überhaupt am Laufen zu halten.
Quellen: France 24, Welt Online, FAZ Online, ZEIT Online, The Independent, Al Jazeera English