Singapur betont Recht auf freie Durchfahrt durch die Straße von Hormuz

Der singapurische Außenminister Vivian Balakrishnan hat klargestellt, dass Singapur keine Verhandlungen über eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormuz führen wird. Diese Wasserstraße, die für den globalen Ölhandel von entscheidender Bedeutung ist, ist immer wieder Schauplatz geopolitischer Spannungen. Balakrishnan betonte, dass die Durchfahrt durch solche internationalen Wasserstraßen ein Recht und kein Privileg sei.

Die Straße von Hormuz verbindet den Persischen Golf mit dem Golf von Oman und ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl weltweit. Singapur, als einer der größten Handels- und Schifffahrtsknotenpunkte, ist stark auf freie und sichere Schifffahrtswege angewiesen. Balakrishnans Aussage unterstreicht die Position Singapurs, die Einhaltung internationaler Seerechtsnormen zu fordern und sich gegen einseitige Einschränkungen zu wehren.

Diese Stellungnahme erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen in der Region, die die Sicherheit der Schifffahrt und die Stabilität der globalen Energiemärkte bedrohen. Singapur setzt sich weiterhin für multilaterale Lösungen ein, um die freie Navigation in internationalen Gewässern zu gewährleisten.

Quellen: Channel News Asia