Südkoreas Präsident kritisiert Israel wegen Menschenrechtsverletzungen

Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hat Israel scharf kritisiert und dem Land vorgeworfen, sich nicht mit internationalen Vorwürfen über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen auseinanderzusetzen. In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung äußerte Lee seine Enttäuschung darüber, dass Israel „nicht einmal die Kritiken aus der ganzen Welt reflektiert“.

Der südkoreanische Präsident reagierte damit auf Vorwürfe Israels, dass Lee durch seine Äußerungen „Desinformationen“ auf sozialen Medien verbreitet habe. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern haben sich in den letzten Wochen deutlich verschärft, nachdem Israel wiederholt für seinen Umgang mit palästinensischen Zivilisten in der Kritik stand.

Lee betonte, dass Südkorea die Menschenrechte stets hochhalte und dass es wichtig sei, dass alle Länder sich an internationale Standards halten. Die israelische Regierung hat die Vorwürfe bisher nicht direkt kommentiert, jedoch verwiesen sie darauf, dass ihre Maßnahmen im Kontext des Nahostkonflikts notwendig seien.

Quellen: Al Jazeera English, Channel News Asia, Japan Times