Köln – Der neue Trainer des 1. FC Köln, René Wagner, hat seinen unkonventionellen Führungsstil vorgestellt. Bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Eintracht Frankfurt (2:2) zeigte der 42-Jährige bereits, was ihn auszeichnet: „Ich tue der Mannschaft keinen Gefallen, wenn ich zu viele Emotionen habe“, erklärte Wagner nach dem Spiel.
Ungewöhnlicher Werdegang
Wagners Weg in den Profifußball ist alles andere als geradlinig. Der gebürtige Rheinländer hat nie selbst als Profi gespielt, sondern sich über Stationen im Amateurbereich und als Co-Trainer hochgearbeitet. Beim 1. FC Köln soll er nun den Abstiegskampf meistern – mit Ruhe statt mit Druck.
„Es geht darum, den Spielern Sicherheit zu geben“, so Wagner. Sein Ansatz kommt bei der Mannschaft gut an, wie die kämpferische Leistung gegen Frankfurt zeigte. Ob dieser Stil langfristig Erfolg haben wird, muss sich jedoch erst zeigen. Der nächste Test wartet bereits am kommenden Wochenende gegen den Tabellennachbarn Mainz 05.
Quellen: FAZ Online