Die Alternative für Deutschland (AfD) könnte nach der Landtagswahl im September erstmals in Sachsen-Anhalt die Regierung stellen. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund gab im FAZ-Podcast für Deutschland Einblicke in seine möglichen ersten Amtshandlungen und löste mit Aussagen zum Holocaust und zum Verfassungsschutz Kontroversen aus.
„Stasi 2.0“-Vergleich und Holocaust-Relativierung
Siegmund bezeichnete den Verfassungsschutz in dem Interview als „Stasi 2.0“ und relativierte die Singularität des Holocausts. Diese Äußerungen dürften die politische Debatte in Sachsen-Anhalt weiter anheizen, wo die AfD aktuell in Umfragen führt.
Erste Amtshandlungen geplant
Der AfD-Politiker skizzierte zudem seine Prioritäten für den Fall eines Wahlsiegs: So wolle er die Migrationspolitik des Landes grundlegend ändern und die Zusammenarbeit mit dem Bund in diesem Bereich neu verhandeln. Die Aussagen Siegmunds werden landesweit intensiv diskutiert und könnten den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt maßgeblich prägen.
Quellen: FAZ Online