Die Fraktionen von CDU und SPD in Berlin haben sich auf eine Bundesratsinitiative geeinigt, die Kartenzahlung in Geschäften und Gastronomiebetrieben verpflichtend vorschreiben soll. Ziel ist es, die Transparenz im Handel zu erhöhen und Steuertricks zu erschweren.
„Noch immer gibt es in Berlin zahlreiche Geschäfte und Lokale, in denen man nur bar zahlen kann. Das ist nicht mehr zeitgemäß und erschwert die Nachvollziehbarkeit von Geschäftsvorgängen“, sagte ein Sprecher der Koalition. Die Initiative soll noch in diesem Jahr in den Bundesrat eingebracht werden.
Die geplante Regelung stößt jedoch auch auf Kritik. Einige Händler und Gastronomen befürchten höhere Kosten durch die Einrichtung von Kartenzahlungssystemen. Die Initiatoren betonen jedoch, dass die Vorteile für Verbraucher und Staat überwiegen.
Quellen: Der Tagesspiegel