Ein Urologe aus Leipzig muss sich wegen des Verdachts auf illegalen Handel mit Potenzmitteln vor dem Amtsgericht Leipzig verantworten. Laut Ermittlern soll der Arzt in seiner Praxis hunderte Male Potenzmittel abgegeben haben, die Patienten haben diese entweder bar oder mit Karte bezahlt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mediziner Verstöße gegen das Apothekenrecht und das Arzneimittelgesetz vor.
Der Prozess sorgt für Aufsehen, da es sich um einen Facharzt handelt, der eigentlich strengen Regeln unterliegt. Die Ermittlungen hatten bereits vor einiger Zeit begonnen, nun steht der Fall vor Gericht. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen dem Arzt hohe Geldstrafen oder sogar der Entzug der Approbation.
Quellen: MDR