In Deutschland tritt heute ein bundesweites Verbot für den Verkauf von Lachgas an Minderjährige in Kraft. Das Gesetz, das auch sogenannte K.-o.-Tropfen schwerer verfügbar machen soll, wurde maßgeblich von hessischen Politikern vorangetrieben. Wie die FAZ berichtet, trägt die Neuregelung eine „hessische Handschrift“.
Hessen als Vorreiter
Bereits in der Vergangenheit hatte sich Hessen für strengere Regulierungen im Bereich der psychoaktiven Substanzen eingesetzt. Das neue Gesetz setzt nun auf Bundesebene um, was in Hessen bereits länger gefordert wurde. Besonders der Schutz von Jugendlichen stand dabei im Fokus.
Lachgas, das eigentlich in der Medizin als Narkosemittel verwendet wird, wird zunehmend als Partydroge missbraucht. Die Folgen können schwerwiegend sein, von neurologischen Schäden bis hin zu tödlichen Unfällen. Das Verbot soll nun dazu beitragen, den leichtfertigen Umgang mit der Substanz einzudämmen.
Quellen: FAZ Online