Die Insolvenz des Chemieunternehmens Domo hat Sachsen-Anhalt knapp 80 Millionen Euro gekostet. Das Land hatte die Anlagen des Unternehmens in den Notbetrieb versetzt, um sie zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Nun bleibt das Land jedoch auf den Kosten sitzen, da eine Rückzahlung unwahrscheinlich ist.
Investition als „alternativlos“ bezeichnet
Die Landesregierung verteidigt die Investition als notwendig und „alternativlos“. Ohne den Notbetrieb wären die Anlagen verloren gegangen, was noch größere wirtschaftliche Folgen gehabt hätte. Dennoch stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht und ob das Land ähnliche Risiken in Zukunft vermeiden kann.
Unsicherheit für Mitarbeiter
Für die Mitarbeiter des insolventen Unternehmens bleibt die Zukunft ungewiss. Die Landesregierung verspricht, sich weiterhin für den Erhalt der Arbeitsplätze einzusetzen, doch konkrete Lösungen stehen noch aus. Die Chemieindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Sachsen-Anhalt, und die Domo-Insolvenz hat die Branche schwer getroffen.
Quellen: MDR