Emotionale Abschiedsstimmung beim Karlsruher SC nach Trainer-Aus

Beim Karlsruher SC herrschten am Freitagabend emotionale Momente, als der Abpfiff der Partie gegen den FC St. Pauli ertönte. Es war das letzte Heimspiel von Trainer Christian Eichner, dessen Ausstieg zum Saisonende erst unter der Woche bekannt gegeben worden war.

Die Spieler zeigten besonderen Einsatz und widmeten die Partie ihrem langjährigen Coach. „Wir wollten heute für den Trainer gewinnen“, erklärte Kapitän Jerome Gondorf nach dem Spiel. Eichner hatte den KSC seit 2019 trainiert und den Verein durch turbulente Zeiten geführt.

Sechs prägende Jahre

Christian Eichner übernahm den Karlsruher SC in der 3. Liga und führte das Team zurück in die 2. Bundesliga. Besonders seine ruhige Art und sein Gespür für Teamgeist wurden von Spielern und Fans gleichermaßen geschätzt. Beim 1:1 gegen St. Pauli zeigte sich, wie sehr der 40-Jährige den Verein geprägt hat.

Die Zukunft des KSC ist nun ungewiss. Die Suche nach einem Nachfolger für Eichner läuft bereits. Für die verbleibenden Auswärtsspiele will das Team dem scheidenden Trainer noch weitere positive Momente bescheren.

Quellen: Welt Online