Bei einer Ostereiersuche im Garten eines Hauses nordöstlich von Stuttgart haben zwei Männer am Ostersonntag ein verdächtiges Fläschchen mit der Aufschrift „Polonium 210“ gefunden. Die Entdeckung löste zunächst Besorgnis aus, da Polonium-210 ein hochradioaktives und giftiges Element ist.
Das baden-württembergische Umweltministerium hat inzwischen die Analyseergebnisse veröffentlicht. Wie die Behörde mitteilte, handelt es sich bei dem Inhalt des Fläschchens nicht um radioaktives Material. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung“, hieß es in einer Stellungnahme. Dennoch wird der Fund weiter untersucht, da Spuren von Blei nachgewiesen wurden.
Hintergrund des Funds unklar
Wie das Fläschchen in den Garten gelangte, ist bisher unklar. Die Polizei ermittelt und hat den Fundort abgesichert. Experten vermuten, dass es sich möglicherweise um eine alte Chemikalie oder ein Laborutensil handeln könnte. Das Umweltministerium betonte, dass derartige Funde sehr selten seien und die Behörden in solchen Fällen umgehend reagieren würden.
Quellen: Welt Online, ntv – Nachrichten