Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), Gerhard Hanning, hat Beschwerde gegen die Hamburger Staatsanwaltschaft eingelegt. Die Ermittlungen der Behörde stehen im Zusammenhang mit der Entführung der sogenannten Block-Kinder aus Dänemark im Jahr 2019. Vor der Entführung soll es einen gescheiterten Rückholversuch gegeben haben, in den Hanning involviert gewesen sein soll.
Hanning äußerte sich empört über die Ermittlungen und bezeichnete sie als ungerechtfertigt. Die Hamburger Justiz hatte zuvor angekündigt, den Fall erneut aufrollen zu wollen. Hanning sieht sich durch die aktuellen Entwicklungen in seiner Ehre verletzt und fordert eine Einstellung der Ermittlungen.
Der Fall der Block-Kinder hatte seinerzeit für großes Aufsehen gesorgt. Die beiden Kinder waren von ihrem Vater aus Dänemark entführt worden und lebten anschließend in Deutschland. Die Ermittlungen gegen Hanning könnten neue Details ans Licht bringen und die damaligen Geschehnisse in einem anderen Licht erscheinen lassen.
Quellen: Der Tagesspiegel