Gestrandeter Buckelwal an Ostseeküste wird sterbend in Ruhe gelassen

An der Ostseeküste Schleswig-Holsteins wird ein gestrandeter Buckelwal in Ruhe sterben dürfen. Wie Experten nach einer Untersuchung feststellten, hat das Tier keine Überlebenschance mehr. Der Wal war zuvor an der Küste der Insel Poel entdeckt worden.

Keine Rettungsmöglichkeit mehr

Ein veterinärmedizinisches Gutachten kam zu dem Schluss, dass der Wal sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien kann. Aufgrund seines kritischen Gesundheitszustands wurde entschieden, ihn nicht mehr zu behandeln oder zu versuchen, ihn zurück ins Meer zu bringen. Stattdessen soll das Tier nun ohne weitere menschliche Eingriffe sterben dürfen.

Schutzmaßnahmen für das sterbende Tier

Die zuständigen Behörden haben den Bereich abgesperrt, um dem Wal die nötige Ruhe zu gewähren. Gleichzeitig wird verhindert, dass Schaulustige das Tier in seinen letzten Stunden stören. Experten beobachten die Situation weiterhin, um gegebenenfalls eingreifen zu können, falls der Wal leiden sollte.

Quellen: MDR