Grüner OB von Würzburg irritiert CSU mit Regierungsstil

Der erst kürzlich gewählte grüne Oberbürgermeister von Würzburg, Martin Heilig, gerät wegen seines Regierungsstils in die Kritik der CSU. Im Wahlkampf hatte Heilig noch als Versöhner gegnerischer Lager geworben und versprochen, Brücken zwischen den politischen Lagern zu bauen.

Doch nach seinem Sieg in der Stichwahl zeigt sich der Grüne weniger kompromissbereit als von vielen erwartet. Dies führt zu wachsender Irritation bei der CSU, die sich eine stärkere Einbindung in Entscheidungsprozesse erhofft hatte.

Politische Beobachter sehen in dem Konflikt einen Testfall für die Zusammenarbeit zwischen Grünen und CSU auf kommunaler Ebene. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Heilig seinen versöhnlichen Kurs wieder aufnimmt oder ob die Spannungen weiter zunehmen.

Quellen: Welt Online