Hessen schafft geförderten Wohnraum für Frauenhaus-Bewohnerinnen

Die Hessische Landesregierung hat ein neues Projekt vorgestellt, um Frauen, die ein Frauenhaus verlassen, eine Perspektive für ein eigenständiges Leben zu bieten. In Zusammenarbeit mit Kommunen und Wohnungsgesellschaften sollen geförderte Wohnungen bereitgestellt werden. Dies gab das Sozialministerium heute bekannt.

Opferschutz und Eigenständigkeit

Sozialminister Kai Klose (Grüne) betonte, dass es wichtig sei, Frauenhäuser nicht als Dauerprovisorium zu betrachten. „Wir wollen den Frauen nach ihrem Aufenthalt im Frauenhaus eine sichere und bezahlbare Wohnmöglichkeit bieten, damit sie ihr Leben selbstbestimmt weiterführen können“, sagte Klose. Das Projekt ist Teil eines umfassenden Opferschutzprogramms, das die Landesregierung seit Jahren verfolgt.

Kooperation mit Kommunen

Die Umsetzung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen und Wohnungsgesellschaften. Ziel ist es, in verschiedenen Regionen Hessens Wohnungen zu schaffen, die speziell für diese Zielgruppe vorgesehen sind. Die Wohnungen sollen sozialverträgliche Mieten haben und den Frauen langfristige Sicherheit bieten.

Das Projekt stößt auf breite Zustimmung von Opferschutzorganisationen und Frauenhäusern. Sie sehen darin einen wichtigen Schritt, um Frauen nach einer schwierigen Lebensphase neue Perspektiven zu eröffnen.

Quellen: FAZ Online