Neonazis greifen Jugendliche in Berlin-Friedrichshain an – Hunderte demonstrieren

Mitten in Berlin-Friedrichshain haben Neonazis Ende März zwei junge Menschen nach einem Kneipenbesuch mit einer Machete attackiert. Die Tat sorgte für Entsetzen und löste eine Welle der Solidarität aus. Am Sonntag demonstrierten Hunderte Menschen in der Hauptstadt gegen die rechte Gewalttat.

Laut Polizeiangaben wurde der Vorfall bereits am 30. März gemeldet, jedoch erst jetzt öffentlich bekannt. Die beiden Opfer, die leicht verletzt wurden, konnten den Angreifern entkommen. Die genauen Hintergründe der Attacke werden noch ermittelt.

Solidarität mit den Opfern

Die Demonstration am Sonntag stand unter dem Motto „Gegen rechte Gewalt – Solidarität mit den Betroffenen“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer forderten ein entschiedenes Vorgehen gegen rechtsextreme Gruppierungen in Berlin. Auch Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien äußerten sich bestürzt über den Vorfall.

Die Berliner Innensenatorin betonte, dass die Hauptstadt kein Platz für Hass und Gewalt sei. Sie kündigte an, die Sicherheitsmaßnahmen in Friedrichshain zu verstärken und die Ermittlungen intensiv voranzutreiben.

Quellen: Der Tagesspiegel