Notübernachtungen in Frankfurter Kirche stark nachgefragt

Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat die Diakonie die Weißfrauenkirche für Notübernachtungen geöffnet. Seit Beginn der kalten Jahreszeit stehen dort Feldbetten bereit, um obdachlosen Menschen eine warme Schlafmöglichkeit zu bieten. Die Nachfrage ist in den vergangenen Wochen stark gestiegen, wie die Diakonie mitteilte.

Besonders an kalten Tagen sind die Kapazitäten regelmäßig ausgeschöpft. Die Kirche bietet nicht nur einen Schlafplatz, sondern auch eine Anlaufstelle für Menschen in Not. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer kümmern sich um die Gäste und versorgen sie mit warmen Getränken und Mahlzeiten.

Angebot soll weiter ausgebaut werden

Angesichts der hohen Nachfrage plant die Diakonie, das Angebot weiter auszubauen. Insbesondere in den Wintermonaten sei die Versorgung von obdachlosen Menschen eine wichtige Aufgabe. Die Weißfrauenkirche ist Teil eines Netzwerks von Notunterkünften in Frankfurt, die in Zusammenarbeit mit der Stadt und verschiedenen Hilfsorganisationen betrieben werden.

Die Initiative zeigt, wie wichtig solche Angebote in Großstädten wie Frankfurt sind, wo die Zahl der Obdachlosen in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Die Diakonie appelliert an die Bevölkerung, sich ebenfalls zu engagieren und Spenden für die Notunterkünfte zu leisten.

Quellen: FAZ Online