Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat eine Reise zur Nato-Ostflanke angetreten, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Die Reise führt ihn nach Polen und in das Baltikum, wo er sich über die aktuelle Sicherheitslage informieren will. Hintergrund ist die zunehmende Besorgnis in Schleswig-Holstein angesichts der russischen Aggression.
Schwerpunkt: Krisenvorsorge der Bevölkerung
Ein zentrales Thema der Reise ist die Frage, wie sich die Bevölkerung in Schleswig-Holstein auf mögliche Krisensituationen vorbereiten kann. Günther betonte die Notwendigkeit, Konzepte zur Selbstversorgung zu entwickeln. Dies sei insbesondere für die Küstenregion und die Häfen im Norden des Landes von großer Bedeutung.
Der Ministerpräsident sieht in der aktuellen Situation eine Herausforderung, die gemeinsame Anstrengungen erfordert. „Wir müssen unsere Bevölkerung auf mögliche Szenarien vorbereiten und gleichzeitig ein klares Signal an unsere Partner senden, dass wir zusammenstehen“, so Günther.
Quellen: Welt Online