Das Landgericht Stuttgart hat im Fall des tödlichen Raserunfalls von Ludwigsburg ein Urteil gesprochen. Die beiden Angeklagten wurden wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Unfall hatte sich im März 2025 ereignet, als die beiden Männer auf der Bundesstraße 27 ein illegales Autorennen veranstalteten. Mit einer Geschwindigkeit von 157 Stundenkilometern rammten sie das Auto zweier junger Frauen, die dabei ums Leben kamen.
Hintergrund des Unfalls
Die beiden Angeklagten, Brüder im Alter von 27 und 29 Jahren, hatten sich ein Rennen auf der stark befahrenen Straße geliefert. Dabei verloren sie die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und prallten frontal in den Wagen der beiden Frauen. Die Opfer, beide Anfang 20, hatten keine Chance zu überleben.
Urteil mit Signalwirkung
Die Richter bewerteten die Tat als Mord, da die Angeklagten bewusst und rücksichtslos das Leben anderer gefährdet hatten. Die Staatsanwaltschaft hatte ebenfalls auf eine Verurteilung wegen Mordes plädiert. Das Urteil soll ein deutliches Signal gegen illegale Autorennen und Raserei im Straßenverkehr setzen.
Quellen: FAZ Online, Der Tagesspiegel