Tafel in Potsdam: Lebensmittelausgabe in der Nikolaikirche zeigt soziale Spaltung

Kirche wird zum Ort der Begegnung und Hilfe

Einmal pro Woche verwandelt sich die Potsdamer Nikolaikirche in eine Anlaufstelle für Bedürftige. Die Tafel versorgt hier Menschen mit kostengünstigen Lebensmitteln, doch viele Besucher kommen auch wegen des sozialen Austauschs. „Viele bekommen nicht mit, unter welchen Bedingungen andere in diesem Land leben“, heißt es in einem Bericht des Tagesspiegel.

Soziale Kälte in der Landeshauptstadt

Die lange Warteschlange vor der Kirche zeigt deutlich: Die Schere zwischen Arm und Reich klafft auch in Brandenburgs Hauptstadt immer weiter auseinander. Neben Senioren und Alleinerziehenden nutzen zunehmend auch working poor das Angebot. Die Kirche bietet dabei nicht nur materielle, sondern auch seelische Unterstützung – ein Ort, an dem niemand stigmatisiert wird.

Quellen: Der Tagesspiegel