In Albanien gibt es zunehmend Klagen von Journalisten über bürokratische Hindernisse bei der Beschaffung von Informationen durch sogenannte Freedom of Information (FOI)-Anfragen. Dies könnte möglicherweise eine bewusste Strategie seitens der Behörden sein, um investigative Recherchen zu behindern.
Rückgang der FOI-Anfragen
Im vergangenen Jahr wurde ein deutlicher Rückgang der FOI-Anfragen in Albanien verzeichnet. Während einige dies auf eine größere Transparenz der Institutionen zurückführen, sind viele Journalisten der Ansicht, dass es sich um eine gezielte Maßnahme handelt, um das Nachforschen zu erschweren. Die bürokratischen Hürden machen den Prozess oft frustrierend und zeitraubend, was viele dazu bewegt, von Anfragen abzusehen.
Folgen für die Pressefreiheit
Die zunehmenden Hindernisse haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Pressefreiheit in Albanien. Journalisten finden es immer schwieriger, Zugang zu wichtigen Informationen zu erhalten, die für ihre Arbeit unerlässlich sind. Dies könnte langfristig zu einer Einschränkung der demokratischen Kontrolle und Transparenz führen.
Experten fordern daher eine Überprüfung und Vereinfachung des Prozesses, um sicherzustellen, dass die Informationsfreiheit gewährleistet bleibt und Journalisten ihrer Arbeit ungehindert nachgehen können.
Quellen: Balkan Insight (BIRN)