Nach dem Sabotageakt auf eine Ölpipeline, die Süddeutschland mit Erdöl versorgt, hat die italienische Anti-Mafia-Behörde die Ermittlungen aufgenommen. Wie italienische Medien berichten, gibt es Hinweise auf mögliche Verbindungen zu organisiertem Verbrechen.
Energiepolitiker warnen vor neuer Bedrohungslage
Energieexperten der Unionsparteien sprechen von einer „neuen Qualität“ der Bedrohung für kritische Infrastruktur. Sie fordern deutlich höhere Investitionen in den Schutz der Energieversorgung. Die beschädigte Pipeline spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung Bayerns und Baden-Württembergs mit Mineralölprodukten.
Die Ermittlungen der italienischen Sonderbehörde weisen darauf hin, dass der Anschlag möglicherweise von kriminellen Netzwerken mit internationalen Verbindungen verübt wurde. Details zu den mutmaßlichen Tätern oder einem möglichen Tatmotiv liegen jedoch noch nicht vor.
Quellen: Welt Online