Die lettische Regierung hat angekündigt, eine Liste von Unternehmen zu veröffentlichen, die weiterhin Geschäfte mit Weißrussland und Russland tätigen. Dies geht aus einer Erklärung des lettischen Finanzministeriums hervor, die am 8. April 2026 veröffentlicht wurde.
Sanktionsmaßnahmen gegen Aggressorstaaten
Die Initiative steht im Zusammenhang mit den seit Jahren bestehenden Sanktionen gegen Weißrussland und Russland, die von der internationalen Gemeinschaft als Aggressorstaaten eingestuft werden. Die Veröffentlichung der Liste soll Transparenz schaffen und Unternehmen davon abhalten, weiterhin Geschäfte mit diesen Ländern zu tätigen.
Unterstützung der Regierung
Premierministerin Evika Siliņa hat den Vorschlag unterstützt und betont, dass es wichtig sei, die Sanktionen konsequent umzusetzen. Das Finanzministerium wird die Liste in den kommenden Wochen veröffentlichen und regelmäßig aktualisieren.
Quellen: LSM.lv English (Lettland)