Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die vereinbarte Waffenruhe zwischen den USA und Iran zwar als „sehr gute Sache“ bezeichnet, gleichzeitig aber eine Ausweitung auf den Libanon gefordert. „Wir sollten denen nicht applaudieren, die die Welt in Brand setzen“, erklärte Macron in einer Stellungnahme.
Israel setzt Operationen fort
Die israelische Armee hat indessen klargestellt, dass die vereinbarte Feuerpause nicht für ihre Militäroperationen gegen die Hisbollah im Libanon gilt. Frankreich spielt traditionell eine vermittelnde Rolle im Libanon und hatte sich bereits mehrfach für eine Deeskalation in der Region eingesetzt.
Hintergrund der französischen Forderung sind die engen historischen und politischen Beziehungen zu Beirut. Der Libanon war bis 1943 französisches Mandatsgebiet und gehört noch heute zum französischen Einflussbereich im Nahen Osten.
Quellen: Politico Europe, ZEIT Online, France 24