Die mexikanische Kunstwelt ist in Aufruhr: Ein Plan, bedeutende Werke von Frida Kahlo und Diego Rivera nach Spanien zu bringen, stößt auf massiven Widerstand. Die Sammlung, die zu den wichtigsten des mexikanischen Kunstschaffens des 20. Jahrhunderts gehört, soll im Rahmen einer Vereinbarung mit der Banco Santander in Spanien ausgestellt werden.
Fast 400 Kulturschaffende, darunter Künstler, Kuratoren und Akademiker, haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die mexikanische Regierung auffordern, die Bedingungen der Ausstellung offenzulegen. Sie fordern Klarheit darüber, wie lange die Werke im Ausland bleiben sollen und welche Garantien es für ihre Rückkehr gibt.
Die Kritiker befürchten, dass die Ausstellung eine Kommerzialisierung der mexikanischen Kultur darstellt und die Werke möglicherweise nicht angemessen geschützt werden. Die Debatte hat eine breite Diskussion über den Umgang mit kulturellem Erbe und die Rolle von Privatunternehmen in der Kunstwelt entfacht.
Quellen: The Guardian