Mittelmeer: Zwei Tote und 71 Vermisste bei Bootsunglück vor Italien

Vor der Küste Italiens ist ein mit Migranten überladener Boot im Mittelmeer gekentert. Nach Angaben von Hilfsorganisationen wurden bisher zwei Leichen geborgen, während 71 Menschen noch vermisst werden. Das Boot war am Samstag von Libyen aus gestartet und hatte etwa 105 Menschen an Bord.

Ein Frachter konnte 32 Überlebende retten und brachte sie sicher an Land. Die NGOs Mediterranea Saving Humans und Sea-Watch beteiligten sich an den Rettungsarbeiten. Die Situation im zentralen Mittelmeer bleibt kritisch, da die Zahl der Todesopfer auf dieser Route bereits in diesem Jahr extrem hoch ist.

Hintergrund der Flüchtlingskrise

Die Flüchtlingsroute über das Mittelmeer gilt als eine der gefährlichsten der Welt. Viele Migranten versuchen, aus Libyen nach Europa zu gelangen, um Krieg, Armut und Verfolgung zu entkommen. Die NGO Sea-Watch betont, dass dringend mehr Rettungseinsätze notwendig sind, um weitere menschliche Tragödien zu verhindern.

Quellen: Spiegel Online, Euronews