Osterwaffenruhe zwischen Russland und Ukraine endet mit gegenseitigen Vorwürfen

Die für das orthodoxe Osterfest vereinbarte Waffenruhe zwischen Russland und Ukraine ist am Montag planmäßig ausgelaufen. Beide Konfliktparteien werfen sich gegenseitig tausende Verstöße gegen die vereinbarte Feuerpause vor, wie mehrere internationale Medien berichten.

Anhaltende Gefechte trotz Waffenstillstand

Laut ukrainischen Angaben wurden über 2.000 Verstöße durch russische Truppen registriert, während Russland seinerseits von 1.900 Verstößen durch ukrainische Streitkräfte spricht. Zwar gab es eine deutliche Reduzierung der russischen Luftangriffe, doch Artilleriegefechte und Drohnenangriffe entlang der 1.200 Kilometer langen Frontlinie setzten sich fort.

Die 32-stündige Waffenruhe war am Samstagnachmittag in Kraft getreten und sollte den orthodoxen Christen in beiden Ländern ein friedliches Osterfest ermöglichen. Es handelte sich um die erste derartige Vereinbarung seit über einem Jahr.

Quellen: RTE News, The Guardian, France 24