In einer emotionalen Ansprache im Petersdom hat Papst Leo XIV. am Samstag erneut zum Frieden im Iran-Krieg aufgerufen. Der Pontifex kritisierte scharf die „Allmachtsfantasien“ der beteiligten Nationen und forderte die Regierenden auf, sich an den Verhandlungstisch zu setzen.
Appell für Dialog statt Gewalt
„Schluss mit dem Krieg!“, rief der Papst vor tausenden Gläubigen. „Setzt euch an den Tisch des Dialogs, nicht an die der Aufrüstung!“ Obwohl er die USA nicht namentlich nannte, war die Botschaft klar an die westlichen Mächte gerichtet. Der Vatikan beobachtet den Konflikt mit wachsender Sorge.
Die Predigt markiert den bisher deutlichsten Eingriff des Papstes in die internationale Politik seit Ausbruch der Krise. Vatikan-Experten werten dies als Zeichen für eine aktivere Friedensrolle des Heiligen Stuhls unter Leo XIV.
Quellen: The Independent, Spiegel Online, Welt Online