Russische Angriffe in Ukraine verschmutzen moldawische Wasserversorgung

Die russischen Angriffe auf die Ukraine haben nun auch direkte Auswirkungen auf die Wasserversorgung in Moldawien. Nach einem Bombardement eines ukrainischen Wasserkraftwerks ist Öl in den Dnister-Fluss gelangt, eine der wichtigsten Trinkwasserquellen des Landes.

Gefahr für die Trinkwasserversorgung

Der Dnister versorgt weite Teile Moldawiens mit Trinkwasser. Die Verschmutzung durch das ausgelaufene Öl stellt daher eine ernsthafte Bedrohung dar. Spezialteams sind derzeit mit der Reinigung des Flusses beschäftigt.

Umweltexperten warnen vor langfristigen Folgen der Kontamination. „Selbst nach der Beseitigung des sichtbaren Öls bleiben oft chemische Rückstände im Wasser“, erklärt ein Sprecher des moldawischen Umweltministeriums.

Angst vor weiteren Angriffen

Die moldawische Regierung zeigt sich besorgt über mögliche weitere Angriffe auf ukrainische Infrastruktur in der Nähe der gemeinsamen Grenze. Solche Vorfälle könnten die ohnehin fragile Wasserversorgung des Landes zusätzlich gefährden.

Moldawien hat bereits die internationale Gemeinschaft um Unterstützung bei der Überwachung der Wasserqualität gebeten. Gleichzeitig laufen diplomatische Bemühungen, um kritische Infrastruktur in der Region besser zu schützen.

Quellen: Balkan Insight (BIRN)