Russischer Investigativjournalist Oleg Roldugin in Untersuchungshaft

Der russische Investigativjournalist Oleg Roldugin befindet sich seit kurzem in Untersuchungshaft. Ermittler werfen ihm vor, illegal Informationen über mächtige Beamte gesammelt zu haben. Die Vorwürfe beziehen sich auf Recherchen, die Roldugin zu hochrangigen Regierungsvertretern durchgeführt hatte.

Roldugin bestreitet die Anschuldigungen und weist darauf hin, dass seine Arbeit den journalistischen Standards entsprach. Dennoch wurde er für einen Monat in Untersuchungshaft genommen. Dies sorgt für Kritik von Menschenrechtsorganisationen, die die zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit in Russland anprangern.

Der Fall Roldugin ist ein weiteres Beispiel für die schwierigen Bedingungen, unter denen Journalisten in Russland arbeiten müssen. Insbesondere investigative Berichterstattung über die Regierung wird immer häufiger mit rechtlichen Konsequenzen belegt.

Quellen: Spiegel Online – Ausland