Der frühere französische Präsident Nicolas Sarkozy hat vor dem Berufungsgericht in Paris erneut seine Unschuld im Prozess um mutmaßliche illegale Wahlkampffinanzierung durch Libyen beteuert. Bei der Anhörung am Dienstag wies Sarkozy alle Vorwürfe zurück, er habe im Austausch für Millionen des Gaddafi-Regimes politische Gefälligkeiten zugesagt.
Fünf Jahre Haft in erster Instanz
In erster Instanz war Sarkozy zu fünf Jahren Haft verurteilt worden. Der Prozess dreht sich um Vorwürfe, sein Wahlkampfteam habe 2007 insgesamt 50 Millionen Euro von Libyen erhalten. Im Gegenzug soll Sarkozy versprochen haben, das internationale Image Libyens nach den Lockerbie-Anschlägen zu verbessern.
Der Ex-Präsident bestritt dies erneut vehement: „Ich bin unschuldig dieser mir zur Last gelegten Vergehen“, sagte der 69-Jährige vor Gericht. Das Urteil im Berufungsverfahren wird in den kommenden Wochen erwartet.
Quellen: Euronews, France 24 – World