In Südschweden müssen sich fünf minderjährige Verdächtige seit Mittwoch vor Gericht verantworten. Sie sollen einen Mordanschlag auf einen iranischen Dissidenten geplant haben, wie mehrere Medien berichten.
Laut der schwedischen Sicherheitspolizei Sapo hat der Iran seit Beginn des Iran-Krieges seine Angriffe auf Regimekritiker im Exil verstärkt. Dabei würden kriminelle Banden für Gewalttaten auf schwedischem Boden angeworben.
Hintergrund des Falls
Der betroffene Forscher war offenbar wegen seiner regimekritischen Haltung ins Visier geraten. Die schwedischen Behörden sehen in dem Fall einen klaren Zusammenhang mit der repressiven Politik Teherans gegenüber Oppositionellen im Ausland.
Die Anklage wirft den Beschuldigten versuchten Mord und terroristische Verbindungen vor. Da es sich um Jugendliche handelt, findet das Verfahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
Quellen: The Local Sweden, Euronews