Im aktuellen Irankonflikt zeigt sich eine deutliche außenpolitische Kluft zwischen Spanien und seinen nordafrikanischen Nachbarn. Während die spanische Regierung die jüngsten Angriffe auf Iran verurteilt, solidarisieren sich Marokko und Algerien mit den Golfstaaten und damit indirekt mit der Position des ehemaligen US-Präsidenten Trump.
Wirtschaftliche Interessen im Fokus
Analysten zufolge könnte diese Haltung für die nordafrikanischen Staaten wirtschaftliche Vorteile bringen. Beide Länder pflegen enge Handelsbeziehungen mit den Golfmonarchien und könnten von dieser Positionierung profitieren. Spanien hingegen bleibt mit seiner Haltung in der Region zunehmend isoliert.
Die unterschiedlichen Positionen könnten die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Spanien und Marokko weiter belasten. Bereits in der Vergangenheit gab es zwischen den Nachbarn immer wieder diplomatische Spannungen, vor allem in Fragen der Migration und der Westsahara.
Quellen: FAZ Online