Der britische Premierminister Keir Starmer hat in scharfen Worten die Auswirkungen der Politik von US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin auf die britischen Energiepreise kritisiert. In einem Interview in Katar sagte Starmer, er sei es „leid“, wie die beiden Staatschefs durch ihre Handlungen die Lebenshaltungskosten in Großbritannien belasteten.
Fokus auf praktische Lösungen
Laut Starmer ging es in seinem Telefonat mit Trump am Donnerstagabend vor allem um die Notwendigkeit eines „praktischen Plans“ zur Öffnung der Straße von Hormuz. Der Premierminister betonte die Dringlichkeit, die internationale Schifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge wiederherzustellen, um die globalen Energiemärkte zu stabilisieren.
Britische Öffentlichkeit leidet
Starmer machte deutlich, dass die britische Bevölkerung unter den Folgen der internationalen Spannungen leide. Die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und der Ukraine-Konflikt hätten die Energiekosten im Vereinigten Königreich in die Höhe getrieben. Der Premierminister forderte eine stärkere internationale Zusammenarbeit, um diese Probleme anzugehen.
Quellen: The Guardian, Spiegel Online