Erschütternde Berichte palästinensischer Häftlinge haben neue Vorwürfe über systematische sexuelle Gewalt in israelischen Gefängnissen aufgedeckt. Laut den Aussagen, die von Menschenrechtsgruppen dokumentiert wurden, handelt es sich dabei um eine staatlich organisierte Politik, die von den höchsten Ebenen der israelischen Führung gebilligt wird.
Die Zeugenaussagen beschreiben grausame Praktiken, darunter Vergewaltigungen mit Gegenständen und der Einsatz von Hunden. Ein Häftling berichtete, er habe sich ‚den Tod gewünscht‘, um den Qualen zu entkommen. Die Berichte werfen ein düsteres Licht auf die Zustände in israelischen Haftanstalten und lösten weltweit Empörung aus.
Menschenrechtsorganisationen haben Israel aufgefordert, umgehend unabhängige Untersuchungen einzuleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Die israelische Regierung hat die Vorwürfe bisher zurückgewiesen und spricht von Propaganda gegen den jüdischen Staat.
Die Vorwürfe kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Gemeinschaft bereits Druck auf Israel wegen der Behandlung palästinensischer Häftlinge ausübt. Die Vereinten Nationen und mehrere europäische Staaten haben ihre Besorgnis über die Situation geäußert und zu sofortigen Maßnahmen aufgerufen.
Quellen: Middle East Eye, The Guardian – World