Friedensgespräche zwischen USA und Iran in Islamabad

US-Vizepräsident JD Vance ist am Samstag in Islamabad eingetroffen, um Friedensgespräche mit einer iranischen Delegation zu führen. Die Gespräche finden unter der Vermittlung Pakistans statt und werden von beiden Seiten als „make or break“-Anstrengung bezeichnet, um den seit Wochen andauernden Konflikt im Nahen Osten zu beenden.

Die iranische Delegation, angeführt vom Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf, traf bereits in der Nacht zuvor in Islamabad ein. Die Gespräche stehen jedoch unter dem Schatten des gegenseitigen Misstrauens zwischen den USA und Iran. Vorausgegangen waren Drohungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, der mit der vollständigen Eskalation des Konflikts gedroht hatte, sollten die Friedensbemühungen scheitern.

Pakistan hat sich als Vermittler positioniert und betont, dass konstruktive Verhandlungen der einzige Weg zur Konfliktlösung seien. Die pakistanische Regierung hofft auf eine dauerhafte Waffenruhe und die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden verfeindeten Staaten.

Quellen: Al Jazeera English, FAZ Online, Al-Monitor