Die israelischen Streitkräfte haben am Sonntagabend mehrere Zugänge zum Gouvernement Bethlehem im besetzten Westjordanland geschlossen. Laut Berichten des Middle East Monitor wurden die Einfahrten bei Al-Sadr, Al-Iskanat und Nassar in Beit Jala sowie der östliche Zugang zur Stadt Al-Khader gesperrt.
Solche Schließungen sind in Bethlehem keine Seltenheit. Die israelischen Behörden begründen diese Maßnahmen regelmäßig mit Sicherheitserwägungen. Kritiker sehen darin jedoch eine kollektive Bestrafung der palästinensischen Bevölkerung und eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit.
Die Sperrungen treffen insbesondere Pendler und den lokalen Handel. Bethlehem, eine überwiegend christlich geprägte Stadt, ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum in der Region und leidet unter den wiederholten Zugangsbeschränkungen.
Quellen: Middle East Monitor