Saudi-Arabien hat sich am Mittwoch, den 31. Juli 2026, erstmals an Luftangriffen der USA gegen iranisch unterstützte Milizen im Irak beteiligt. Dieser Schritt wird als bedeutende Veränderung in der regionalen Haltung des Königreichs gewertet, das zuvor darauf abzielte, eine restriktive Außenpolitik zu verfolgen.
Ein hochrangiger saudischer Beamter erklärte, dass die Angriffe nach einem langen Prozess diplomatischer Bemühungen und monatelanger Zurückhaltung der saudischen Regierung erfolgten. Das Königreich habe alle diplomatischen und politischen Maßnahmen ausgeschöpft, bevor es zu militärischen Aktionen überging.
Die saudische Führung betont, dass die Angriffe zur Selbstverteidigung erfolgten und reagiert wurden, um die Sicherheit im Irak und in der gesamten Region zu gewährleisten. Beobachter stellen jedoch die Frage, ob Saudi-Arabien damit eine endgültige Abkehr von seiner bisherigen Politik gegenüber dem Iran vollzieht.
Die aktuellen Entwicklungen könnten weitreichende Folgen für die Stabilität im Nahen Osten haben, insbesondere in Anbetracht der angespannten Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Iran.
Quellen: France 24, Middle East Monitor