Die iranische Rechtsmedizin gab am Donnerstag bekannt, dass während des 40-tägigen Krieges mit den USA mehr als 3.000 Iraner getötet wurden. Laut dem forensischen Leiter des Landes müssen 40 Prozent der Toten erst identifiziert werden, bevor sie ihren Familien übergeben werden können.
Gemischte Reaktionen in Teheran
In der Hauptstadt Teheran wurde der Waffenstillstand zwar begrüßt, viele Bewohner äußerten jedoch Zweifel an dessen Beständigkeit. „Wir sind erleichtert, aber wie lange wird das halten?“, fragte ein Anwohner gegenüber Reportern. Der Konflikt hatte am 28. Februar begonnen und zu erheblichen Zerstörungen an Infrastruktur und Militäreinrichtungen im Iran geführt.
Diplomatische Bemühungen
Trotz der gegenseitigen Siegeserklärungen von US-Präsident Donald Trump und der iranischen Führung bleibt unklar, ob das Regime in Teheran durch den Konflikt geschwächt oder gestärkt hervorgeht. Neue Friedensgespräche sollen am Freitag in Islamabad beginnen.
Quellen: Middle East Eye, France 24, Al-Monitor