USA und Iran streiten über eingefrorene Vermögen bei Friedensgesprächen in Islamabad

Die Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad haben mit ersten Spannungen begonnen. Ein zentraler Streitpunkt ist die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögen. Ein hochrangiger iranischer Vertreter hatte zuvor gegenüber Reuters erklärt, die USA hätten sich bereit erklärt, die Vermögenswerte in Katar und anderen ausländischen Banken freizugeben. Die US-Regierung hat dies jedoch umgehend dementiert.

Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte gegenüber Al Jazeera, es gebe keine solche Vereinbarung. Die Frage der eingefrorenen Vermögen bleibt damit ein Hindernis auf dem Weg zu einer möglichen Einigung. Die Gespräche werden sowohl direkt als auch über pakistanische Vermittler geführt.

US-Vizepräsident JD Vance traf zuvor mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif zusammen, um die Verhandlungen vorzubereiten. Die Gespräche finden vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten statt, die durch die Blockade der Straße von Hormuz durch den Iran ausgelöst wurde.

Quellen: FAZ Online, Middle East Eye, Al Jazeera English