Ein vom Vatikan organisierter Hilfskonvoi für eine belagerte christliche Stadt im Süden Libanons ist am Dienstag wegen schwerer Bombardierungen zur Umkehr gezwungen worden. Wie ein örtlicher Priester bestätigte, musste der Konvoi mit lebenswichtigen Gütern seinen Weg abbrechen, nachdem die Angriffe in der Region eskalierten.
Christliche Gemeinden unter Beschuss
Tausende Christen in mehreren südlibanesischen Städten harren trotz der eskalierenden Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah in ihren Häusern aus. Sie hoffen, dass ihre Gemeinden als neutrale Zonen verschont bleiben. Der gescheiterte Vatikan-Konvoi unterstreicht die prekäre humanitäre Lage in der Region.
Parallel dazu fand im Bergland außerhalb Beiruts die Beerdigung eines libanesischen Politikers statt, der bei einem israelischen Angriff getötet wurde. Angehörige äußerten bei der Trauerfeier wütende Kritik an beiden Konfliktparteien und betonten, dass Zivilisten nicht für die Fehler anderer büßen sollten.
Quellen: Al-Monitor, Middle East Eye