Die Trump-Administration steht wegen ihrer Pläne, kubanische Migranten im umstrittenen Militärstützpunkt Guantánamo Bay unterzubringen, in der Kritik. Wie der Guardian berichtet, haben sich Dutzende internationale Menschenrechtsorganisationen in einem Brief an den US-Kongress gegen die Pläne ausgesprochen.
„Camp“ für Flüchtlinge geplant
Ein US-General hatte zuvor angekündigt, dass die Militärbasis für den Fall einer Verschärfung der humanitären Krise in Kuba als Auffanglager genutzt werden könnte. Die Menschenrechtsgruppen warnen vor den Bedingungen in Guantánamo und verweisen auf die bereits bestehenden Kontroversen um das Gefangenenlager.
Die Pläne sind Teil der verschärften US-Migrationspolitik gegenüber Kuba. Seit Monaten verschlechtern sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern, was auch zu einer Zunahme der Fluchtbewegungen von der Karibikinsel geführt hat. Die Aktivisten fordern humane Lösungen für potenzielle kubanische Flüchtlinge.
Quellen: The Guardian