Netanyahu unter Druck: Israels Kriegsziele im Iran nicht erreicht

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu steht innenpolitisch zunehmend unter Druck, da die ursprünglichen Kriegsziele im Konflikt mit dem Iran nicht erreicht wurden. Wie aus Regierungskreisen verlautete, sind weder der angestrebte Regimewechsel in Teheran noch ein Stopp des iranischen Urananreicherungsprogramms in greifbare Nähe gerückt.

Besonders problematisch für Netanyahu ist der deutliche Imageverlust Israels in der internationalen Gemeinschaft. Umfragen zufolge hat sich die Meinung über den jüdischen Staat insbesondere in den USA deutlich verschlechtert. Dort habe mittlerweile eine Mehrheit der Bevölkerung eine negative Einstellung zu Israel, berichtete France 24 unter Berufung auf aktuelle Erhebungen.

Die jüngsten israelischen Luftangriffe auf den Libanon, die außerhalb der US-iranischen Waffenruhe stattfanden, haben die Situation weiter verkompliziert. Experten befürchten, dass diese Aktionen den fragilen Waffenstillstand gefährden könnten.

Quellen: France 24